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Dienstag, 21. August 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2012

Das Wollschaf fragt:
Was schätzt ihr: Wie viele Kilogramm Garn habt ihr in eurem  
Strickleben schon verarbeitet? Und wie viele Kilometer?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich rechne meinen Strickverbrauch eher in (Kilo)metern als in Kilogramm - vor allem, weil es dafür nette Programme gibt, die einem die Zählarbeit abnehmen :)
Ich trage seit ein paar Jahren meine Projekte bei knitmeter ein und weiss daher, dass ich 18-19 km im Jahr verstricke. Meistens. Dieses Jahr hänge ich durch den Unfall ein bisschen hinterher, konnte ja fast 8 Wochen nicht stricken und bin daher dieses Jahr erst bei 5,5km. Allerdings trage ich ein Projekt erst dann ein, wenn es fertig ist und ich habe 2 halbfertige Strickjacken hier liegen. Also doch nicht so schlecht dieses Jahr, mal sehen was am Ende rauskommt. Ja, manchmal bin ich ein Statistikfreak :D
Insgesamt habe ich seit 2009 knapp 62km verstrickt.

Dienstag, 7. August 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 32/2012

Das Wollschaf fragt:
Da ich in letzter Zeit mit meiner bisherigen Sockenwolle unzufrieden bin, suche ich Ersatz. Welche ist Eure Lieblingssockenwolle und warum?
Vielen Dank an Agnes für die heutige Frage!

Socken waren vor ein paar Jahren schuld an meinem Wiedereinstieg ins Stricken. Ich habe die Wolle für meine zweiten ersten Socken ganz schnöde im Kaufhaus gekauft. Und es war noch nicht einmal Sockenwolle...
Später habe ich mich dann durchs klassische Sockensortiment gestrickt - vorrangig Regia, ein bisschen Opal, ein bisschen Drops und Rellana. Da ich die meisten Paare verschenkt habe, kann ich nicht viel zum langfristigen Verhalten sagen - verstricken liessen sich alle einigermassen gut.
Inzwischen bin ich aber von den selbstmusternden Sockenwollen abgekommen - anfangs mag es schön sein, einfach vor sich hinzustricken. Wenn man jedoch Muster einstricken möchte, sind diese eher suboptimal und verschwendete LiebesStrickmüh.
Nach meinem Ausflug zur Meise bin ich tatsächlich wieder auf den Sockengeschmack gekommen. Zumindest theoretisch. Jedenfalls hab ich mir vorgenommen, ein paar schöne Sofa-Socken zu stricken, denn zum in-den-Schuhen-tragen find ich sie viel zu schade. Welches Muster es wird, weiss ich nicht genau. Aber eins kann ich verraten: es werden Zöpfe und/oder verschränkte Maschen dabei sein :)

Dienstag, 31. Juli 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 31/2012


Das Wollschaf fragt:
Aus dem Archiv vom 12.07.2005:

Stricken und Urlaub - wohin geht's? Was muss unbedingt bis dahin fertig gestrickt sein? Nimmst du Strickzeug mit? Oder warst du schon weg?
Dieses Jahr fällt mein Sommerurlaub leider kurz aus, ich habe ja durch (und nach) den Unfall ja schon einige Wochen gefehlt. Insofern gibt's im Sommer nur eine Woche - in der ich mich mit lieben Freundinnen treffen werde. Quasi ein taaaaagelanges Stricktreffen :) Natürlich nehme ich Strickzeug mit!
Bei den Temperaturen muss nichts bis dahin fertiggestrickt werden, ich hoffe wir bleiben vom Kälteeinbruch im Sommer verschont! Mitnehmen werde ich verschiedene Projekte, was genau wird kurz vor Abfahrt entschieden. Vielleicht fange ich auch ein ganz neues Projekt an?

Dienstag, 15. Mai 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 20/2012

Das Wollschaf fragt:

Aus dem Archiv vom 22.03.2005:
Wie sehen deine Aufzeichnungen für Strickprojekte aus? Strichliste, Tabellenkalkulation, Skizzen? Oder notierst du gar nichts?

Nichts notieren geht höchstens, wenn ich exakt nach Anleitung stricke. Wobei ich auch da Hilfsmittel brauche, um z.B. zu merken, in welcher Reihe, bei welchem Mustersatz etc. ich bin.
Meist male ich auf der Anleitung selber herum - kein Problem, da ich meist nach PDF-Anleitungen stricke (freie oder auch Kaufanleitungen). Diese lassen sich ja immer wieder ausdrucken, wenn man sie nochmal stricken möchte. Anleitungen aus Zeitschriften oder Büchern kopiere ich. Und dann werden gestrickte Reihen abgestrichen oder Strichlisten geführt.
Bei Strickjacken oder Pullovern markiere ich mir meine Grösse, damit ich in der Anleitung nicht suchen muss.

Zwischendurch, spätestens aber nach Fertigstellung des Projekts übertrage ich wichtige Notizen zu Ravelry, damit ich mich später selber noch daran erinnere... ;-)

Dienstag, 8. Mai 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 19/2012

Das Wollschaf fragt:
Aus dem Archiv vom 17.05.2005:

Für viele ein leidiges Thema: die richtige Wollmenge abschätzen. Bleibt bei dir immer zu viel übrig, oder ist das Garn in den letzten Reihen zu Ende? Wie "ermittelst" du deinen Bedarf? Vertraust du auf die Anleitung, sofern vorhanden? Hast du Faustregeln? Berichte doch mal!


Für Kleinteile wie Mütze oder Stulpen schätze ich einfach: ein Knäuel muss reichen ;-) Aus Erfahrung weiss ich: ein Strang Wollmeise reicht füe eine Mütze und ein paar passende Stulpen. 

Bei Strickjacken oder Pullovern nehme ich die Anleitung als grobe Richtlinie - aber das kommt auch nicht immer hin. Oft sind die Ärmel so kurz oder die Jacke endet knapp unter der Taille, so dass ich lieber mehr Wolle einplane. Faustregel 1.800-2.000m, je nach Wollstärke (bei mir bevorzugt Sockenwollstärke oder etwas dicker) und Muster. Zöpfe fressern gern mal mehr Garn, während der Verbrauch bei Lacemustern geringer ist. Aber bislang habe ich zuwenig Jacken gestrickt, um gross auf meine Erfahrung zurückgreifen zu können. Das kommt noch :)


Dienstag, 1. Mai 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2012

Das Wollschaf fragt:
Alles Stricken beginnt mit dem Maschenanschlag. Dank Internet haben sich unsere Möglichkeiten für den Beginn eines Strickprojekts fast unüberschaubar erweitert. Einfaches Aufschlingen mit einem Faden, Kreuzanschlag, doppelter Kreuzanschlag, Italienischer oder runder Maschenanschlag, aufgestrickter Anschlag, aufgehäkelter Anschlag, offener Anschlag. Und noch einige exotischere Varianten: Channel Island Cast-On, türkischer Maschenanschlag, Magic Cast-On … Das ist nur eine Auswahl, die von virtuosen Strickerinnen sicher reichhaltig ergänzt werden kann.
Welchen Maschenanschlag verwendest du am häufigsten oder am liebsten?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!



Welchen Anschlag ich verwende, hängt vor allem davon ab, was ich stricke.  
Stricke ich z.B. Mützen oder Socken, sprich alles mit einem 1/1- oder 2/2-Rippenmuster, verwende ich am liebsten den Tubular Cast-On. Dieser sieht komplizierter aus als er ist - man hat ihn aber schnell verinnerlicht und er ist schön elastisch.
Bei Tüchern, die von unten gestrickt werden und einen elastischen Anschlag erfordern, aber auch bei z.B. Jacken oder Pullovern verwende ich meist den Crochet Cast-On. Eigentlich ist dieser als provisorischer Anschlag gedacht, ist aber auch gut geeignet viele Maschen anzuschlagen, da man nie zuwenig Faden haben kann.

Für alles andere verwende ich den klassischen Anschlag, wie ich ihn als Kind gelernt habe - Continental oder auch Long-Tail Cast-On
.


Und warum ich nur die englischen Bezeichnungen für diese Anschlagtechniken kenne? Ganz einfach: weil ich erst seit ein paar Jahren wieder stricke und dank Ravelry und dem Internet mein Wissen daher beziehe. Und das ist nun einmal auf englisch verbreiteter als auf deutsch!

Dienstag, 10. April 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 15/2012

Das Wollschaf fragt:


Besitzt Du eigentlich überhaupt noch gekaufte Stricksachen? Oder strickst Du inzwischen alles selbst? Oder trägst Du Deine gestrickten Sachen gar überhaupt nicht?
(Aus dem Archiv vom 08.03.2005)


Ich besitze (und kaufe) kaum noch "fertige" Stricksachen... Zum einen besteht fertiges Gestrick zum Grossteil aus Polytierchen, wenn es denn bezahlbar ist. Und das hat zur Folge, dass ich mich relativ schnell statisch auflade und vor allem die Haare immer in der Gegend rumfliegen.
Ich habe jedoch 2 Strickjacken, die ich gern und relativ häufig trage - beides dünnere Strickjacken, die eigentlich nicht schwer zu nachzustricken wären, wenn denn die Zeit nicht wäre. Und das ist der Hauptgrund, warum ich noch gestricktes kaufe: ich mag es, habe aber nicht die Zeit, mir alles selber zu stricken!


Nachtrag: Kleinteile wie Mützen, Schals oder Handschuhe kaufe ich nicht mehr, die stricke ich schon lieber selber. Aber die sind ja auch schneller gestrickt als ein Oberteil!

Dienstag, 13. März 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 11/2012

Das Wollschaf fragt:

Kauft ihr Nadeln im Set, habt ihr Nadeln doppelt und welches sind eure Lieblingsnadeln?
Vielen Dank an
Tiffany für die heutige Frage!

Als ich vor knapp 5 Jahren wieder mit dem Stricken anfing, waren es Socken - entsprechend habe ich mir ein passendes Nadelspiel gekauft. Als ich dann mehr als nur Socken stricken wollte, habe ich erst einmal die Nadeln von meiner Mutter geliehen (die guten alten grauen Inox-Nadeln). Ich wollte ja nur ausprobieren...
Dann habe ich in einem Forum von den KnitPicks Nadeln gelesen, und mir die Austermann Black Box gekauft - also das KnitPicks Metallnadel Set mit Nadelstärken von 3,5 - 12mm in einer Ringbuchmappe. Letzteres finde ich extrem unpraktisch und habe es durch eine Tasche ersetzt, aber das Nadelset mag ich. Ich würde mir nur nicht mehr das grosse Set kaufen, denn die grösste von mir benutzte Nadel ist 6mm (und eine Freundin hat mal die 10 oder 12 mm geliehen). Ich habe mir dann noch das kleine Holz-Set gekauft, das finde ich von den Nadelstärken her viel besser und brauchbarer. Und inzwischen gibt es die Nadelspitzen ja auch bis 3mm.
Nadelspiele habe ich mir (ebenfalls von KnitPicks/KnitPro) im Set gekauft, auch wenn ich inzwischen kaum noch Socken stricke und auch Stulpen lieber mti Magic Loop. Aber lieber haben als brauchen!

Meine Lieblingsnadeln vom Material her sind Metallnadeln, damit komme ich besser zurecht als mit den Holznadeln. Zumal mir letztere schonmal gebrochen sind...
Von der Nadelstärke her mag ich es lieber dünner - meine Lieblingsnadelstärke liegt zwischen 3.0 und 3.75. Und ja, ich mag diese Viertelstärken: gerade stricke ich wieder mit 3.25 :)

Dienstag, 6. März 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 10/2012

Das Wollschaf fragt:

Ich hab mich seit neuestem mal an Toe-Up-Socken probiert und finde das ganz herrlich, weil mir nie mehr das Garn ausgehen kann. Ich bin mit meinen zwei bisherigen Exemplaren auch eigentlich soweit zufrieden, nur die Ferse gefällt mir noch nicht so richtig, weil da kleine Löcherchen entstehen.

Deshalb meine Frage: Wie strickt ihr bei euren Toe-Up-Socken die Fersen am liebsten?

Vielen Dank an Poppy für die heutige Frage!


Ich bin ja nicht wirklich der grosse Sockenstricker, habe zwar durchs Sockenstricken wieder zum Stricken allgemein zurückgefunden, aber irgendwie finde ich es zu schade, soviel Zeit für etwas zu investieren, was die meiste Zeit in Schuhen verschwindet. Daher habe ich Toe-Up-Socken bislang auch erst einmal gestrickt und zwar die Brainless-Socken von Yarnissima. Keine Ahnung wie die Ferse heisst, aber sie war einfach zu stricken, sieht gut aus, hat keine Löcher und das wichtigste: sie sitzt gut!
Wenn ich mir dann doch mal wieder Socken stricke, werde ich mich ebenfalls an eine Anleitung halten - Spice Man-Socken (ebenfalls von Yarnissima). Eine generelle Anleitung für Socken vom Zeh aufwärts. Vermutlich könnte man diese auch ohne Anleitung stricken, aber ich halte es beim Stricken ein bisschen so wie beim Kochen: erst einmal muss man sich ans Rezept halten, bevor man etwas verändert:)

Dienstag, 7. Februar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 06/2012

Das Wollschaf fragt:

Seid ihr in Strickforen unterwegs? Was ist euer Favorit?
Vielen Dank an Tiffany für die heutige Frage!



Kurze Frage, einfache kurze Antwort: Ja. Mein Favorit ist Ravelry - es kann nur einen geben :)

Dienstag, 31. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 05/2012

Das Wollschaf fragt:

Wie leicht oder schwer fällt es Euch, beim Stricken früh erlernte schlechte (An-)Gewohnheiten abzulegen?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Ich gestehe, ich habe eine Weile nachgedacht. Und noch ein bisschen länger... Und es stellt sich mir die Frage: was sind schlechte Angewohnheiten? Ist es die Art, wie man strickt (Continental oder Englisch, bzw. wirfst Du noch oder strickst Du schon)? Was man strickt (nur Socken, nur Lace, nur Fair Isle etc)?
Jeder hat seine Marotten, und diese sicherlich auch beim Stricken. Aber ist denn jede Angewohnheit schlecht und muss man sie deshalb ablegen? Versteht mich nicht falsch, es geht nicht um Fehler, die würde ich schon ändern und ablegen. So habe ich z.B. damals als Teenie die linken Maschen einfach so "durchgezogen", so dass die Maschen andersrum auf der Nadel sassen. Entsprechend waren auch die rechten Maschen anders. Komischerweise hab ich mich aber daran gewöhnt und keine verschränkten Maschen gehabt... Dank Internet weiss ich nun, dass sich das Combined Knitting nennt. Nicht unbedingt falsch, aber halt anders.

Dienstag, 24. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 04/2012

Das Wollschaf fragt:

Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Ich finde es spannend, neue Techniken zu erlernen - und bin auch jetzt, nach rund 4 Jahren intensiven Wieder-Strickens noch weit davon entfernt, alle Techniken ausprobiert zu haben geschweige denn sie zu beherrschen...
Als ich mit dem Stricken wieder anfing, habe ich fast ein Jahr nur Socken gestrickt - aber das wurde dann irgendwann langweilig, vor allem, weil ich selber kaum handgestrickte Socken trage (man passt damit nur in dicke Winterschuhe). Dann habe ich Ravelry entdeckt, und ich habe eigentlich mit jedem Projekt etwas neues gelernt. Es ist jedoch nichts dabei, was mir unangenehm wäre. Es mag zwar einiges dabei sein, was ich nicht noch einmal stricken würde (einfach weil es mir nicht gefällt oder nicht steht), aber peinlich? Nö - ich stehe zu allem, was ich gestrickt habe. Auch hierzu ;)

Dienstag, 17. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 03/2012

Das Wollschaf fragt:

In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den "Vorwand" der Jahreszahl 2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken, andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20 KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?

Ich denke schon von Berufs wegen an Zahlenspiele... das reicht meist ;-)
Für mich ist Stricken ein Hobby, das mir Spass machen soll - und ich mag mich nicht von vornherein festlegen, was und in welcher Anzahl ich stricke. Das mag für Leute funktionieren, die Socken wie am Fliessband produzieren oder ausschliesslich Tücher oder Pullover stricken.
Ich stricke unterschiedliche Projekte und entscheide meist spontan, was ich als nächstes anschlage. Vielleicht kommen am Ende 12 oder 20 Projekte dabei heraus, vermutlich aber eine völlig andere Anzahl. Aber das ist auch egal - Hauptsache ich habe Spass dabei und es entstehen schöne fertige Sachen dabei!

Dienstag, 10. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 02/2012

Das Wollschaf fragt:

Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge)? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal?

Socken stricke ich eher weniger bis gar nicht - wenn ich schon so viel Zeit investiere, dann lieber in etwas, das man auch sieht und nicht im Schuh versteckt! Mützen oder Stulpen stricke ich auf einer Rundstricknadel - Stulpen meist mit Magic Loop, bei Mützen reicht eine kurze Rundstricknadel bis fast zum Schluss, dann ziehe ich einfach eine Seite der Nadel heraus und habe quasi ein Half-Magic-Loop...
Cubics finde ich interessesant - aber als Nadelspiel würde ich mir die nicht kaufen, dazu nutze ich Nadelspiele zu selten und ich habe alle gängigen Strumpf- bzw. Stulpengrössen. Vielleicht gibt es die ja mal als auswechselbare Spitze? Dann würd ich sie mal austesten :)

Sonntag, 8. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 01/2012

Das Wollschaf fragt:

Mich würde mal interessieren, wo Ihr Eure Anleitungen her bekommt. Denkt Ihr Euch selbst was aus und schreibt eigene Anleitungen, oder kauft Ihr Euch Zeitungen/Bücher, stöbert Ihr im Internet oder tauscht Ihr vielleicht auf Stricktreffen mit anderen StrickerInnen Anleitungen aus?


Manchmal ist die Frage schon die Antwort... oder enthält sie zumindest!

In den letzten Jahren habe ich meist Sachen gestrickt, zu denen ich die Anleitungen über Ravelry erhalten habe - sei es als kostenlose Anleitung oder als Kaufanleitung.
Und auch für andere Anleitungen ist Ravelry eine schier unerschöpfliche Quelle - ich habe schon manches Buch oder Heft gekauft, weil mir die darin enthaltenen Anleitungen, die ich über Ravelry gesehen habe, gefallen haben. Ich habe zwar noch nicht alle nachgestrickt, aber... ;-)

Ebenfalls eine gute Quelle für Anleitungen sind Online-Magazine, hier vor allen Knitty und Twist Collective.

Bei Zeitschriften habe ich am meisten aus Interweave Knits nachgestrickt. Ich habe zwar auch einige deutsche Strickzeitschriften, aus denne mir Anleitungen gefallen, nachgestrickt habe ich daraus jedoch auch noch nicht. Das liegt zum Teil auch an der Strickschrift, die für mich ziemlich ungewohnt ist. Ich glaub, wenn ich daraus etwas nachstricken würde, müsste ich mir die Strickschrift erst einmal übersetzen!

Selber etwas entworfen habe ich bisher eher selten, eigentlich nur einmal (einen Wärmflaschenbezug). Ich wandle jedoch gern Anleitungen ab :)

Dienstag, 27. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 52/2011

Das Wollschaf fragt:

Ich stricke gerade ein Zopfmuster und frage mich, was benutzt ihr denn so alles als "Hilfsnadel". Nur spezielle Zopfnadeln, normale andere Stricknadeln, oder gar andere Materialien???
Vielen Dank an
Patricia für die heutige Frage!

Ich stricke gern Zopfmuster, allerdings finde ich das Hantieren mit einer Zopfnadel eher hinderlich... Als ich anfing, Zopfmuster zu stricken, habe ich spezielle Zopfnadeln genutzt - diese klassische aus Metall in V-Form. Dann habe ich die Zopfnadeln von KnitPicks entdeckt, aus Holz mit Rillen. Die funktionierten besser als die V-Nadeln, die Maschen liessen sich besser davon abstricken und rutschten erstaunlicherweise auch nicht von der Hilfsnadel.
Irgendwann war mir das Arbeiten mit der Zopfnadel zu umständlich, und ich habe versucht ohne zu verzopfen. Klappt gut, zumindest bei Zöpfen mit nicht mehr als 8 Maschen und bei nicht-gefachtem Garn. Geht schneller, einfacher und irgendwie flüssiger als mit Hilfsnadel!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 51/2011

Das Wollschaf fragt:



Fertigt ihr gestrickte oder gehäkelte Weihnachtsgeschenke an?
Wann fangt ihr damit an?
Wieviel Zeit investiert ihr dafür?
Wer sind die Beschenkten?


Diese Frage ist schnell und einfach beantwortet: Da ich ein bekennender Weihnachtsmuffel bin, gibt es entsprechend auch keine Weihnachtsgeschenke...

Dienstag, 13. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 50/2011

Das Wollschaf fragt:

Wenn ihr unterwegs strickt, was habt ihr dabei? Wie bewahrt ihr es auf? Gibt es Sachen, die immer dabei sein müssen. Habt ihr spezielle Taschen? Lohnt sich die Anschaffung einer Stricktasche z. B. von Namaste?

Für "normales" unterwegs stricken habe ich im Normalfall nur meine Wolle, Nadeln und die Anleitung dabei. Das reicht für die U-Bahn, die Mittagspause und um sonstige kurze Wartezeiten zu überbrücken. Ich bewahre mein Strickzeug in kleinen Samtbeuteln auf, die es vor Jahren mal bei Ikea in der Kinderabteilung gab. Sehr praktisch! Für etwas grössere Mitnahme-Projekte nutze ich Turnbeutel, die es mit Hamburg-Logo günstig beim örtlichen Drogeriemarkt gibt.
Für Stricktreffen kommt auch mal mein Täschchen mit Strickzubehör mit, in dem sich z.B. Häkelnadel, Stopfnadeln, Maschenmarkierer, Schere, Massband, Wollreste, Nadelmass etc. befinden.
Eine besondere Stricktasche habe ich nicht - finde z.B. die Namaste Taschen schön, würde diese jedoch eher als Handtasche nutzen... Ich habe lieber (mehr oder weniger) kleine Taschen oder Beutel, die ich in meine Hand- bzw. Umhängetasche packe als noch eine zusätzliche Tasche.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 49/2011

Das Wollschaf fragt:

Wie bewahrt ihr eure Wolle auf? Extra gewickelt? In Tüten, Kartons, Schränken. Sortiert nach Farben, Verbrauchszweck ( z.B. Sockenwolle, Tuchwolle, etc.) ? Gerne auch Fotos.

Meine Wolle bewahre ich an unterschiedlichen Orten auf. Teilweise gewickelt, teils noch im Strang. Sortiert sind sie höchstens nach Kaufdatum, weil Wolle, die ich ungefähr zeitgleich gekauft habe, nebeneinander liegt.
Manches ist in Plastiktüten, manches in Kartons - die Ikea-Faltkartons bzw. Plastikboxen eignen sich sehr gut dafür. Der Grossteil meiner Wolle lagert so in Kartons auf meinem Schlafzimmerschrank...

Fotos gibt es vielleicht später - da ich nächste Woche meine neuen Wohnzimmer-Schränke bekomme, werde ich dann einen Wollschrank haben. Zumindest ist das noch der Plan. Ich hoffe auch, dass sich das nicht beim Einräumen doch noch ändert.
Ich hatte jedenfalls mal vor, alles in Plastikbeuteln zu verpacken. Gekauft habe ich diese schon, meine Wolle darin verpackt jedoch noch nicht. Das kommt dann mit dem neuen Schrank.... Und auch die Nadeln, Knöpfe und was man so an Zubehör hat und braucht, alles soll sich da wiederfinden.
Wenn alles soweit ist, gibt es Fotos :)

Dienstag, 22. November 2011

Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2011

Das Wollschaf fragt:

Strickmusik! Wenn Du eine CD für einen gemütlichen Strickabend zusammenstellen müsstest, welche Titel würden darauf landen?




Abgesehen davon, dass ich mir keine CD brennen würde, sondern entweder direkt vom Laptop oder vom MP3-Player hören würde, wäre keine Musik darauf, sondern Hörbücher.

Seit ich stricke, höre ich gern Hörbücher - je länger und spannender, umso besser. Ich habe die Harry Potter Hörbücher (in der britischen Ausgabe, gelesen von Stephen Fry *schmelz*) verschlungen, aber ich mag auch gern Krimis und Thriller. Mein absoluter Favorit hierbei: Sebastian Fitzek, aber ich höre auch gern z.B. Dexter, Craig Russell, Nele Neuhaus, Joy Fielding. Aber bitte Hörbücher und keine Hörspiele...

Musik beim Stricken habe ich eher selten an - ich könnte es mir aber vorstellen, wenn ich z.B. ein kompliziertes Muster habe, auf das ich mich sehr konzentrieren muss, oder wenn ich etwas umrechne. Aber eigentlich lasse ich mir auch dann lieber vorlesen :)