Sonntag, 16. September 2012

Crochet Cast-On

Als ich meine letzten fertigen Tücher gezeigt habe, wollte Lena wissen "Aber wie machst du es nach dem Crochet Cast-On Anschlag? Ist das nicht eigentlich ein offener Anschlag (also das man auf der anderen Seite weiter stricken könnte)?"
Ja, der Crochet Cast-On (gehäkelter Anschlag) ist eigentlich ein provisorischer Anschlag und dafür vorgesehen, später wieder aufgemacht zu werden. Dafür verwendet man am besten kontrastfarbenes Restegarn und umhäkelt die Stricknadel, um danach mit dem eigentlichen Garn weiterzustricken. Wie das geht, ist hier gut beschrieben.
Ich habe diesen Anschlag das erste Mal genutzt, als ich die Coraline-Strickjacke gestrickt habe - hier wird der Anschlag wieder aufgemacht, um die Anschlagsmaschen mit den gerade auf der Nadel befindlichen zusammenzustricken und so einen verstärkten Rand zu haben (folded hem). Was mir daran gut gefallen hat ist, dass man nicht vorher abschätzen muss, wieviel Wolle man für den klassischen Anschlag benötigt - gerade bei dreistelliger Maschenzahl verschätzt man sich ja gerne und hat entweder zuwenig Wolle oder zuviel (was einem u.U. zum Ende hin fehlt).
Also habe ich den Crochet Cast-On seither als Anschlag "missbraucht", wenn ich Tücher von unten (wie  Faroeser oder die Modelle von Kitman Figueroa) stricke, oder auch für Pullis/Jacken, wenn sie nicht mit einem 1/1 oder 2/2 Bündchen beginnen (hier bevorzuge ich den Tubular Cast-On). Dieser Anschlag ist schön sauber, und die Kante sieht genauso aus wie eine abgekettelte Reihe. Manchmal lohnt es sich also, Techniken zu hinterfragen bzw. zu überlegen, wie und wo man sie noch einsetzen kann!

Dienstag, 11. September 2012

Es wird herbstlich!

Auch wenn es am Wochenende noch einmal schön sommerlich warm war, wirft der Herbst seine Schatten voraus. Das merke ich vor allem, wenn ich morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre - noch sind die Temperaturen zweistellig, aber es ist teilweise schon recht frisch.
Zeit also für ein paar Stulpen:

Glorious Cabled Mitts

Und weil mir irgendwie so schön herbstlich zumute war, hab ich heute abend eine leckere Kürbis-Suppe gekocht. Davon gibt's aber kein Foto - ich find's schon schwer genug, Stricksachen vernünftig zu fotografieren. Da ess ich lieber als zu fotografieren ;)

Sonntag, 26. August 2012

Noch ein Tuch

Ich hab ja noch ein fertiges Tuch, das ich Euch noch nicht gezeigt habe. Wieder nach einer Anleitung von KItman Figueroa. Ich stricke ihre Tücher gerne, auch wenn es heisst, mehrere hundert Maschen auf einmal anzuschlagen, denn die meisten ihrer Anleitungen sind bottom-up. Das hat aber den Vorteil, dass es mit jeder Reihe weniger Maschen werden und es nichts mehr abzuketteln gibt, sondern alles durch zusammenstricken immer weniger wird.
Und seit ich für den Anschlag zum Crochet Cast-On greife, habe ich auch nicht das Problem des zu kurzen Anschlagsfadens....










Seigaiha
Garn: Wollmeise Pure NIP Petersilie
Verbrauch: 184g (647m)

Donnerstag, 23. August 2012

Zur Abwechslung mal in schwarz...

Eigentlich ist meine bevorzugte Farbe (was Kleidung angeht) schwarz. Doch bislang habe ich wenig schwarzes gestrickt. Das liegt zum Teil daran, dass man eigentlich nur bei gutem Licht schwarze Wolle verstricken kann - also eigentlich nur im Sommer. Andererseits trage ich aber fast ausschliesslich schwarze Sachen, da macht sich ein farbiges Tuch als Hingucker ganz gut.

Aber manchmal, ganz selten, trage ich farbige Oberteile - und dazu fehlte mir ein schwarzes Tuch. Bis jetzt:







North Roe Shawl
Garn: Wollmeise Heavy Metal
Verbrauch: 139g (489m)

Dienstag, 21. August 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2012

Das Wollschaf fragt:
Was schätzt ihr: Wie viele Kilogramm Garn habt ihr in eurem  
Strickleben schon verarbeitet? Und wie viele Kilometer?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich rechne meinen Strickverbrauch eher in (Kilo)metern als in Kilogramm - vor allem, weil es dafür nette Programme gibt, die einem die Zählarbeit abnehmen :)
Ich trage seit ein paar Jahren meine Projekte bei knitmeter ein und weiss daher, dass ich 18-19 km im Jahr verstricke. Meistens. Dieses Jahr hänge ich durch den Unfall ein bisschen hinterher, konnte ja fast 8 Wochen nicht stricken und bin daher dieses Jahr erst bei 5,5km. Allerdings trage ich ein Projekt erst dann ein, wenn es fertig ist und ich habe 2 halbfertige Strickjacken hier liegen. Also doch nicht so schlecht dieses Jahr, mal sehen was am Ende rauskommt. Ja, manchmal bin ich ein Statistikfreak :D
Insgesamt habe ich seit 2009 knapp 62km verstrickt.

Freitag, 10. August 2012

Twist Collective Fall 2012

Habt Ihr schon gesehen - die neue Ausgabe der Twist Collective ist online :)
Ich bin dann mal weg - gemütlich mit dem Laptop aufs Sofa, lesen und stöbern! Nicht, dass ich dringend neue Anleitungen bräuchte, aber....

Dienstag, 7. August 2012

Stephen West - 50% Rabatt

Gerade in einem Forum gelesen: noch bis zum 11. August gibt es 50% Rabatt auf alle Stephen West Anleitungen bei Ravelry mit dem Code  mysteryrevealed
Ich hab erstmal 2 Anleitungen gekauft: Daybreak und Pogona :)

Die verstrickte Dienstagsfrage 32/2012

Das Wollschaf fragt:
Da ich in letzter Zeit mit meiner bisherigen Sockenwolle unzufrieden bin, suche ich Ersatz. Welche ist Eure Lieblingssockenwolle und warum?
Vielen Dank an Agnes für die heutige Frage!

Socken waren vor ein paar Jahren schuld an meinem Wiedereinstieg ins Stricken. Ich habe die Wolle für meine zweiten ersten Socken ganz schnöde im Kaufhaus gekauft. Und es war noch nicht einmal Sockenwolle...
Später habe ich mich dann durchs klassische Sockensortiment gestrickt - vorrangig Regia, ein bisschen Opal, ein bisschen Drops und Rellana. Da ich die meisten Paare verschenkt habe, kann ich nicht viel zum langfristigen Verhalten sagen - verstricken liessen sich alle einigermassen gut.
Inzwischen bin ich aber von den selbstmusternden Sockenwollen abgekommen - anfangs mag es schön sein, einfach vor sich hinzustricken. Wenn man jedoch Muster einstricken möchte, sind diese eher suboptimal und verschwendete LiebesStrickmüh.
Nach meinem Ausflug zur Meise bin ich tatsächlich wieder auf den Sockengeschmack gekommen. Zumindest theoretisch. Jedenfalls hab ich mir vorgenommen, ein paar schöne Sofa-Socken zu stricken, denn zum in-den-Schuhen-tragen find ich sie viel zu schade. Welches Muster es wird, weiss ich nicht genau. Aber eins kann ich verraten: es werden Zöpfe und/oder verschränkte Maschen dabei sein :)

Dienstag, 31. Juli 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 31/2012


Das Wollschaf fragt:
Aus dem Archiv vom 12.07.2005:

Stricken und Urlaub - wohin geht's? Was muss unbedingt bis dahin fertig gestrickt sein? Nimmst du Strickzeug mit? Oder warst du schon weg?
Dieses Jahr fällt mein Sommerurlaub leider kurz aus, ich habe ja durch (und nach) den Unfall ja schon einige Wochen gefehlt. Insofern gibt's im Sommer nur eine Woche - in der ich mich mit lieben Freundinnen treffen werde. Quasi ein taaaaagelanges Stricktreffen :) Natürlich nehme ich Strickzeug mit!
Bei den Temperaturen muss nichts bis dahin fertiggestrickt werden, ich hoffe wir bleiben vom Kälteeinbruch im Sommer verschont! Mitnehmen werde ich verschiedene Projekte, was genau wird kurz vor Abfahrt entschieden. Vielleicht fange ich auch ein ganz neues Projekt an?

Sonntag, 29. Juli 2012

ggh Sommerschlussverkauf

Vom 01. bis 10. August ist wieder Sommerschlussverkauf beim ggh-Lagerverkauf:
10% auf alle reduzierten Garne und Sockengarne
15% auf reguläre Qualitäten, Fertigmodelle, Stricknadeln und Zubehör


Öffnungszeiten:
Mi 14 - 17 Uhr
Do 10 - 18 Uhr
Fr 10 - 16 Uhr


Adresse:
Lagerverkauf
Mühlenstr. 74
25421 Pinneberg

Mittwoch, 25. Juli 2012

Wollmeise Summer-Sale

Wie schon die letzten beiden Jahre gibt es auch dieses Jahr einen Sonderverkauf bei der Wollmeise. Während dieser Zeit gibt es keine regulären Stränge zu kaufen, sondern Stränge mit Knoten, Untergewicht oder anderen kleinen Schönheitsfehlern. Die Preise sind verlockend (100%/Twin für 13 statt 19€, Lace 26 statt 38€).

Und weil ich bekanntermassen ein bisschen verrückt und für (fast) jede Schnapsidee zu haben bin, haben
Schnummel und ich uns auf den Weg nach Pfaffenhofen gemacht - ein Ausflug im wahrsten Sinne des Wortes! Morgens mit dem ersten Flieger nach München, mit der S- bzw. Regionalbahn weiter. Und abends das ganze zurück. Unnötig zu erwähnen, dass wir länger unterwegs waren als vor Ort in Meisenhausen.... Gelohnt hat es sich dennoch, und damit meine ich nicht nur die Ausbeute, denn es war schön, viele andere Raveler zu treffen und bekannte und unbekannte Gesichter zu sehen.

Irgendwie war das Auspacken der Tasche zuhause dann nochmal wie eine Wundertüte... Bei der Farbpracht auch kein Wunder:









Nächstes Jahr bin ich wieder dabei - dann werde ich das aber mit ein paar Tagen Urlaub verbinden!

Dienstag, 24. Juli 2012

Ein bisschen verrückt...

... war ich ja schon immer. Dass ich damit nicht alleine bin, habe ich spätestens heute wieder gemerkt, als ich heute in Pfaffenhofen war. Beim Sonderverkauf bei der Wollmeise. Für einen Tag. Und es war toll \o/



Jetzt bin ich nach einem laaaangen Tag wieder daheim, frisch geduscht auf dem Sofa. Müde und immer noch im Farbenrausch. Mehr dazu morgen - dann gibt es auch Fotos!

Sonntag, 22. Juli 2012

Sie strickt wieder!

Wer hätte gedacht, dass ein kleiner Fahrrad-Unfall solch langwierige Folgen haben kann! Am meisten (und am wenigsten erwartet) hatte ich unter den Folgen der Gehirnerschütterung - dagegen waren die gebrochenen Finger zwar lästig, aber eher nebensächlich.
Seit Freitag ist sowohl der Draht im als auch die Schiene um den Finger weg, auch wenn die Beweglichkeit gelitten hat. Aber immerhin: es geht wieder aufwärts :)

... und stricken kann ich jetzt auch wieder!! Da freu ich mich doch umso mehr auf den Ausflug am Dienstag nach Pfaffenhofen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Zwangspause


Ich hab mich hier ein bisschen rar gemacht - was zum einen daran lag, dass ich ein bisschen unzufrieden mit meinem Gestricksel war. Nachdem ich mein Pfauenfedern-Tuch fertiggestellt hatte, hatte ich auf keins meiner WIPs so recht Lust, und auch neu angeschlagene Projekte wollten nicht so recht.

Ich wollte aus der DROPS Baby Alpaka Silk, die ich beim letztjährigen Sale erstanden habe, eine Jacke stricken. Aber irgendwie wollten Wolle und Anleitung nicht so recht zusammenpassen.
Zuerst habe ich Paulie angeschlagen, aber da gefiel mir der kraus rechte Teil nicht so bei meiner Oberweite - meiner Meinung nach eher für flachbrüstige geeignet, und ich bin recht gut ausgestattet...
Zweiter Versuch: Vitamin D. Sehr schöne Jacke, aber irgendwie passte die Maschenprobe nicht so recht, bzw. die Jacke war trotz eigentlich passender Maschenprobe arg klein.
Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, habe ich noch einmal geribbelt und nun Coraline angeschlagen. Noch einmal, denn ich habe vor 2 Jahren schon eine Coraline gestrickt, aus "normaler" DROPS Alpaka. Insofern bin ich zuversichtlich, dass diesmal Wolle und Anleitung zusammen passen!

Aber, und jetzt kommt leider ein grosses aber (und der Bezug zum Titel dieses Posts), leider kann ich die nächsten Wochen nicht stricken. Ich bin letzte Woche mit dem Fahrrad gestürzt und habe nun die Hand in Gips, Freitag wird noch einmal operiert. Jetzt ist also gesund werden wichtiger als stricken!

Dienstag, 15. Mai 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 20/2012

Das Wollschaf fragt:

Aus dem Archiv vom 22.03.2005:
Wie sehen deine Aufzeichnungen für Strickprojekte aus? Strichliste, Tabellenkalkulation, Skizzen? Oder notierst du gar nichts?

Nichts notieren geht höchstens, wenn ich exakt nach Anleitung stricke. Wobei ich auch da Hilfsmittel brauche, um z.B. zu merken, in welcher Reihe, bei welchem Mustersatz etc. ich bin.
Meist male ich auf der Anleitung selber herum - kein Problem, da ich meist nach PDF-Anleitungen stricke (freie oder auch Kaufanleitungen). Diese lassen sich ja immer wieder ausdrucken, wenn man sie nochmal stricken möchte. Anleitungen aus Zeitschriften oder Büchern kopiere ich. Und dann werden gestrickte Reihen abgestrichen oder Strichlisten geführt.
Bei Strickjacken oder Pullovern markiere ich mir meine Grösse, damit ich in der Anleitung nicht suchen muss.

Zwischendurch, spätestens aber nach Fertigstellung des Projekts übertrage ich wichtige Notizen zu Ravelry, damit ich mich später selber noch daran erinnere... ;-)

Sonntag, 13. Mai 2012

Back to Back Challenge

Gestern fand die Back to Back Challenge (ein Guiness World Record Versuch) statt. Ein Team aus Strickern und Spinnern haben ein Schaf in einen Pollover verwandelt, quasi. Scheren, Spinnen und Stricken - der Weltrekord liegt bei 4 Stunden, 51 Minuten und 14 Sekunden.
Ganz so schnell ging es gestern nicht vonstatten, die Zeit lag bei knapp über 6 Stunden. Dennoch sehr beeindruckend! 
Bei Wooly Thoughts gibt es viele Bilder von dem Event zu sehen, und bei Utlinde auch einen Vor-Ort-Bericht zu lesen.

Dienstag, 8. Mai 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 19/2012

Das Wollschaf fragt:
Aus dem Archiv vom 17.05.2005:

Für viele ein leidiges Thema: die richtige Wollmenge abschätzen. Bleibt bei dir immer zu viel übrig, oder ist das Garn in den letzten Reihen zu Ende? Wie "ermittelst" du deinen Bedarf? Vertraust du auf die Anleitung, sofern vorhanden? Hast du Faustregeln? Berichte doch mal!


Für Kleinteile wie Mütze oder Stulpen schätze ich einfach: ein Knäuel muss reichen ;-) Aus Erfahrung weiss ich: ein Strang Wollmeise reicht füe eine Mütze und ein paar passende Stulpen. 

Bei Strickjacken oder Pullovern nehme ich die Anleitung als grobe Richtlinie - aber das kommt auch nicht immer hin. Oft sind die Ärmel so kurz oder die Jacke endet knapp unter der Taille, so dass ich lieber mehr Wolle einplane. Faustregel 1.800-2.000m, je nach Wollstärke (bei mir bevorzugt Sockenwollstärke oder etwas dicker) und Muster. Zöpfe fressern gern mal mehr Garn, während der Verbrauch bei Lacemustern geringer ist. Aber bislang habe ich zuwenig Jacken gestrickt, um gross auf meine Erfahrung zurückgreifen zu können. Das kommt noch :)


Sonntag, 6. Mai 2012

Und dann war da noch die Sache mit den WIPs...

Ich habe immer mehrere Projekte gleichzeitig in Arbeit - etwas kleines, transportables für die Bahn oder die Mittagspause. Etwas nicht zu kompliziertes, an dem man auch bei Stricktreffen arbeiten kann und sich trotzdem unterhalten kann. Für zuhause darf es dann gern grösser und/oder komplizierter sein. Und manchmal ist es einfach der Reiz des neuen, der mich ein weiteres Projekt anschlagen lässt, bevor andere fertiggestellt sind.
Doch wann wird aus einem WIP ein UFO?

Ich habe in der Vergangenheit schon einmal meine derzeit unfertigen Projekte gepostet und sollte mich wieder disziplinieren, Euch diese (und den Fortschritt daran) zu zeigen. Vielleicht hilft das ja beim Vollenden - oder aber auch in der Entscheidung zu ribbeln...

Derzeit auf den Nadeln, in verschiedenen Phasen der Fertigstellung:

Strickjacke Indigo, mein ältestes WIP, begonnen im Dezember 2009. Der Rücken und ein halbes Vorderteil sind nach dem Foto noch fertiggestellt worden. Zwischenzeitlich hatte ich gut 10kg zugenommen, daher ruhte diese Jacke. Inzwischen tendiere ich zum Ribbeln.

Eine weitere Strickjacke: Coraline, in Arbeit seit Juli 2010. Ich habe diese Jacke schon einmal gestrickt und da sie mir gut gefiel, wollte ich sie aus dickerem Garn noch einmal stricken. Ich befürchte, dass das Garn für eine Bürostrickjacke zu dick ist. Auch hier die Tendenz zum Ribbeln - und Wiedergeburt als Übergangs-Zopfjacke.

Strickjacke zum dritten: Gwendolyn. Begonnen letztes Jahr, ruht seit Beginn des wärmeren Wetters. Und wenn ich das Foto so anschaue, frage ich mich, warum ich nicht zum Herbst hin weitergestrickt habe...

Selbu Modern Hat, mein erster Versuch, Fair Isle zu stricken - was mit kleinen Katzen nicht kompatibel ist... Meine sind 2 Jahre (das getigerte Vorderbein auf dem Foto oben) und 9 Monate. Noch Fragen? ;-)
Deco, begonnen vor 2 Monaten. Kurzfristig ruhend für den Nuvem und mein Pfauenfedern-Tuch. Rückenteil ist inzwischen fertig, beim rechten Vorderteil habe ich dann festgestellt, dass ich dieses (der Oberweite wegen) eine Grösse grösser gestrickt habe als ich das Rückenteil beendet habe... sprich ich muss hier noch einmal ribbeln und den Rückenausschnitt neu machen.

... und deswegen habe ich dann am Freitag passend zur Knit Night Paulie (noch fotolos) angeschlagen. Und schuld ist Angi ;-)

Samstag, 5. Mai 2012

DROPS Supersale

Alles neu macht der Mai.... Nicht alles: wie jedes Jahr gibt es wieder einen Supersale bei DROPS. 24 Garnqualitäten (ohnehin schon fast konkurrenzlos günstig) sind um 30% reduziert, darunter z.B. Alpaca, Baby Alpaca Silk, Fabel, Karisma, Nepal.
Letztes Jahr habe ich mir die Baby Alpaca Silk gekauft und gestern endich angestrickt - ich bin begeistert! Daher werde ich vermutlich noch das ein oder andere Knäuel nachkaufen...

Zu der Rabatt-Aktion selber und was das für Händler bedeutet, hat Frau Tichiro vor 2 Jahren einen Beitrag verfasst - es hat halt alles 2 Seiten!

Dienstag, 1. Mai 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2012

Das Wollschaf fragt:
Alles Stricken beginnt mit dem Maschenanschlag. Dank Internet haben sich unsere Möglichkeiten für den Beginn eines Strickprojekts fast unüberschaubar erweitert. Einfaches Aufschlingen mit einem Faden, Kreuzanschlag, doppelter Kreuzanschlag, Italienischer oder runder Maschenanschlag, aufgestrickter Anschlag, aufgehäkelter Anschlag, offener Anschlag. Und noch einige exotischere Varianten: Channel Island Cast-On, türkischer Maschenanschlag, Magic Cast-On … Das ist nur eine Auswahl, die von virtuosen Strickerinnen sicher reichhaltig ergänzt werden kann.
Welchen Maschenanschlag verwendest du am häufigsten oder am liebsten?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!



Welchen Anschlag ich verwende, hängt vor allem davon ab, was ich stricke.  
Stricke ich z.B. Mützen oder Socken, sprich alles mit einem 1/1- oder 2/2-Rippenmuster, verwende ich am liebsten den Tubular Cast-On. Dieser sieht komplizierter aus als er ist - man hat ihn aber schnell verinnerlicht und er ist schön elastisch.
Bei Tüchern, die von unten gestrickt werden und einen elastischen Anschlag erfordern, aber auch bei z.B. Jacken oder Pullovern verwende ich meist den Crochet Cast-On. Eigentlich ist dieser als provisorischer Anschlag gedacht, ist aber auch gut geeignet viele Maschen anzuschlagen, da man nie zuwenig Faden haben kann.

Für alles andere verwende ich den klassischen Anschlag, wie ich ihn als Kind gelernt habe - Continental oder auch Long-Tail Cast-On
.


Und warum ich nur die englischen Bezeichnungen für diese Anschlagtechniken kenne? Ganz einfach: weil ich erst seit ein paar Jahren wieder stricke und dank Ravelry und dem Internet mein Wissen daher beziehe. Und das ist nun einmal auf englisch verbreiteter als auf deutsch!